Es filtert nichts
Ein Schnipsel wird eingesetzt, wie es dasteht — als HTML, ungeprüft. Das ist der Zweck: Wer ein
<svg> oder ein <style> einsetzen will, soll es können.
Die Folge: Nur Dateien verwenden, die man selbst kontrolliert. Ein Schnipsel aus fremder Quelle ist so vertrauenswürdig wie fremdes JavaScript. Für Werte aus der Seite gilt das nicht — Platzhalter werden maskiert (4.1).
Es kennt keine Bedingungen
Keine Ausdrücke, keine Vergleiche, keine Regeln je Ordner. Eine Seite kann eine Box ausblenden oder ihr Schnipsel tauschen, mehr nicht. Warum, und was stattdessen hilft: 6.2.
Es rendert keine Obsidian-Syntax
Wikilinks, Callouts, Einbettungen bleiben in einem Markdown-Schnipsel stehen, wie sie geschrieben sind. Das Plugin ist eine reine Komponente und sitzt hinter der Inhaltspipeline (1.3).
Es merkt sich nichts im Browser
Eine aufgeklappte Box ist nach dem nächsten Seitenwechsel wieder so, wie collapsed es sagt. Ohne
JavaScript geht es nicht anders — und ohne JavaScript ist eine Entscheidung, keine Lücke
(5.1).
Der Zwischenspeicher hängt an der Änderungszeit
Nicht am Inhalt. Wer eine Datei mit dem alten Zeitstempel zurückschreibt, sieht die alte Fassung. Betrifft im Alltag nur das Zurückspielen aus einem Archiv.
Schnipsel sind öffentlich
Sie liegen unter quartz/static/ und werden mit ausgeliefert. Über die Adresse der Site sind sie
abrufbar. Für Markup, das ohnehin auf jeder Seite steht, ist das folgenlos — als Ablage für etwas
Nichtöffentliches taugt der Ordner nicht.
Was bewusst fehlt
- Kein Zeitplan. Keine Box, die am Montag erscheint und am Freitag verschwindet.
- Keine Vorlagensprache. Platzhalter setzen Werte ein; sie können nicht rechnen, verzweigen oder wiederholen.
- Keine eingebaute Gestaltung. Bis auf zwei Regeln für Bilder bringt das Plugin kein Aussehen mit (5.2).