Obsidian löst [[coffee]] auf den kürzesten passenden Pfad auf. In einem zweisprachigen Vault
kann das die Kopie in der anderen Sprache sein — eine deutsche Seite verlinkt dann nach
en/notes/coffee, obwohl es de/notes/coffee gibt.
Im Vault fällt das kaum auf. Auf der gebauten Website wirft es den Leser aus seiner Sprache.
options:
rewriteCrossLanguageLinks: true
order: 65Damit wird ein solcher Link beim Bauen umgeschrieben: auf die Fassung in der Sprache der verlinkenden Seite, sofern es sie gibt. Gibt es sie nicht, bleibt der Link, wie er war — dann ist der Sprung in die andere Sprache besser als ein Sprung ins Leere.
Hier zählt
orderDie Korrektur erkennt einen Link daran, dass
crawl-links(order 60) ihm beim Auflösen eindata-slugmitgegeben hat. Sie muss also nachcrawl-linksgeschehen — deshalborder: 65, die höhere Zahl läuft später. Steht das Plugin früher, findet es keindata-slug, die Korrektur läuft ins Leere und niemand merkt es: Die Links bleiben still falsch.
Nur bei Ordner- und Suffix-Konvention
Wie bei den Weiterleitungen beruht das darauf, aus einem Slug den der anderen Sprache zu errechnen. Seiten, deren Sprache nur im Frontmatter steht, sind davon ausgenommen.
Lokalisierte Datumsangaben
options:
localizeDates: trueOhne diese Option folgen alle Datumsangaben dem site-weiten locale — auf einer deutschen Site
steht auf den englischen Seiten 10. Sept. 2026.
Mit ihr formatiert das Skript jedes <time datetime>-Element im Browser in der Sprache der
Seite, im selben Format, das Quartz sonst verwendet.
Warum auch das erst im Browser passiert
Die Formatierung braucht die Zeitzone und die Ländereinstellungen des Lesers. Beim Bauen gibt es beides nicht — was dort entstünde, wäre das Datum in der Zeitzone der Baumaschine.