Quartz kennt ein locale je Website. Diese Vorlage veröffentlicht trotzdem zwei Sprachen aus
einem Vault, mit dem Plugin quartz-multilanguage.
Der Aufbau
| Deutsch | Englisch | |
|---|---|---|
| Wo die Dateien liegen | im Wurzelverzeichnis des Vaults | unter en/ |
| Wie die Sprache erkannt wird | defaultLanguage — nichts passt, also deutsch | Ordner-Strategie: der erste Pfadteil ist en |
| Adressen | /formatierung/text/betonung | /en/formatting/text/emphasis |
| Dateinamen | deutsch | englisch |
| Tags | formatierung, gestaltung, … | formatting, design, … |
Die deutschen Notizen mussten dafür nicht umziehen. Das ist der Grund für diesen Zuschnitt: Die
Ordner-Strategie hätte auch de/ verlangen können, aber dann hätte jede der 133 deutschen Notizen einen
neuen Pfad bekommen und jeder Wikilink darauf eine Korrektur. Eine Seite, auf die keine Strategie passt,
fällt in die Standardsprache — das genügt.
Die Teile
| Teil | Wo |
|---|---|
| Spracherkennung und Verknüpfung | Wie die Sprachen sich finden |
| Der Umschalter im Kopfbereich | Der Sprachumschalter |
| Was einsprachig bleibt | Wo die zwei Sprachen aufhören |
Was das Plugin sonst noch tut
<html lang>je Seite. Das Plugin trägt in jede Seite ohne eigeneslangdas Locale ihrer Sprache ein. Ein Screenreader wechselt damit die Aussprache, und die Stylesheets dieser Vorlage hängen ihre Explorer-Regel daran.hreflangundog:locale. Jede Seite mit Übersetzung bekommt<link rel="alternate">auf ihre Geschwister und einx-default. Dafür braucht die KonfigurationbaseUrl.- Hinweise über der Seite. Wer mit englischer Browsersprache auf einer deutschen Seite landet, bekommt oben einen Kasten: „Diese Seite gibt es auch auf Englisch.“ Der Text wird erst im Browser eingesetzt und steht deshalb weder im Suchindex noch in der Beschreibung.
- Daten in der Seitensprache.
localizeDates: trueformatiert jedes<time>-Element im Browser nach — das Einzige an der Quartz-Oberfläche, was ohne zweiten Build zweisprachig wird.
Ein Build oder zwei
Diese Website ist ein Build. Das hält die Suche, den Graphen und die Adressen zusammen, kostet
aber die Oberfläche: Alles, was Quartz selbst beschriftet, folgt configuration.locale und bleibt
deutsch. Das Plugin kennt dafür publishLanguages — ein Build je Sprache, jeder mit eigenem
locale und eigener baseUrl. Was das jeweils bedeutet, steht unter
Wo die zwei Sprachen aufhören.
Die Seiten
- Wie die Sprachen sich finden — Drei Strategien, drei Belege — und was das Obsidian-Plugin damit zu tun hat.
- Wo die zwei Sprachen aufhören — Was in einem Build einsprachig bleibt — gemessen, nicht vermutet.