Der klassische Weg: Die gebauten Dateien wandern in einen Ordner auf einem Server. Drei Verfahren stehen zur Wahl, und der Unterschied ist nicht nur Geschwindigkeit.
SFTP
Überträgt Datei für Datei über eine verschlüsselte Verbindung. Funktioniert bei jedem Anbieter, der SSH anbietet.
Wichtig ist, woher SFTP weiß, was sich geändert hat: aus einer lokalen Liste dessen, was QuartzControl zuletzt hochgeladen hat. Dateien, die jemand direkt auf dem Server ändert oder löscht, bleiben dabei unbemerkt.
rsync
Fragt den Server selbst, was dort liegt. Der Abgleich stimmt also auch dann, wenn dort jemand von Hand etwas geändert hat — und die Übertragung ist schneller.
Voraussetzung: rsync muss auf dem Server installiert sein. Und auf dieser Seite gibt es fünf Gründe, aus denen es gesperrt sein kann; QuartzControl nennt jedes Mal den, der gerade zutrifft:
| Grund | Was zu tun ist |
|---|---|
| Kein passender Zugang gewählt | rsync braucht SSH mit Schlüsseldatei oder SSH-Agent. |
| Passwort-Anmeldung | Geht nicht — ssh kann das Passwort nicht entgegennehmen. Auf Schlüssel umstellen. |
| Schlüssel als Text eingefügt | rsync braucht ihn als Datei. Den Zugang umstellen. |
| Host-Key noch nicht bestätigt | Einmal über SFTP veröffentlichen — dabei wird der Fingerprint abgefragt —, danach lässt sich rsync wählen. |
| rsync fehlt auf diesem Rechner | Unter Debian und Ubuntu: sudo apt install rsync. |
In jedem dieser Fälle gilt derselbe Satz: SFTP überträgt bis dahin dieselben Dateien, nur ohne den Abgleich mit dem Server.
FTP
Der alte Weg, und QuartzControl warnt deutlich:
FTP überträgt Passwort und Dateien im Klartext. Ohne FTPS kann jeder im selben Netz mitlesen. Falls dein Anbieter es unterstützt, unbedingt aktivieren (oder besser SFTP nutzen).
Wenn der Anbieter FTPS unterstützt, unbedingt einschalten. Besser noch: SFTP nehmen.
Der Remote-Pfad

Das Formular für ein neues Ziel; die Art oben entscheidet, welche Felder darunter erscheinen.
Der Ordner auf dem Server, in den die Website kommt — httpdocs etwa oder
/var/www/example.com. Ohne führenden Schrägstrich zählt er ab dem Anmeldeverzeichnis; bei einem
Webspace ist das der Normalfall.
Drei Eingaben lehnt QuartzControl ab:
- Leer — ohne Zielordner kann nichts veröffentlicht werden.
- Das Anmeldeverzeichnis selbst — mit aktiviertem Löschen würde es geleert.
- Ein Pfad mit
..
Die Authentifizierung

Ein neuer SFTP-Zugang in den Einstellungen.
Am Zugang: Passwort, privater Schlüssel oder SSH-Agent.
Beim SSH-Agent speichert QuartzControl gar nichts — der Schlüssel bleibt im Agent des Systems. Vorausgesetzt wird, dass dieser erreichbar ist; in einer Sitzung ohne Agent geht es nicht.
Ein Passwort oder ein Schlüsseltext liegt verschlüsselt im Schlüsselbund des Systems.